[KaWi] Immer wieder diese Fremdwörter - Einführung in die T

Stichworte: Genetik, Grundlagen, Mendelsche Regeln, Vererbung

von KaWi » 23. Dez 2004 21:52

[KaWi] Immer wieder diese Fremdwörter - Einführung in die Thematik

Kategorie: Farben, Genetik, Vererbung & Co.
Artikelname: Immer wieder diese Fremdwörter - Einführung in die Thematik
Beschreibung: Die Grundlagen der Erblehre und die mendelschen Regeln
Typ: Info
Autor: reh

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Zuletzt geändert von reh am 11. Jun 2011 11:36, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Artikel im Fachwissen geändert
KaWi
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von Karl Schwab » 23. Dez 2004 23:25

Hallo reh.
Aus Zeitgründen ganz kurz:

Die Graphik in dem Beitrag halte ich nicht für sehr glücklich gelöst. Jemand der sich erst die Genetikkenntnisse aneignen will, wird auf eine falsche Fährte gelockt:
Die Verbindungsstriche zwischen den Genen auf den verschiedenen Chromosomen täuschen eine Verbindung vor, die es nicht gibt. Die Bezeichnung (Chromosom 1 und Chromosom 2) ist nicht günstig, weil nicht auf den ersten Blick erkenntlich ist, daß es sich um ein Chromosomenpaar handelt. Besser fände ich folgende Lösung: Chromosom 1 und Chromosom 1', weil dann sofort die Assoziation "Paar" herbeigeführt wird. Außerdem wird auf den Karyogrammen die Nummerierung auch immer paarweise vorgenommen. Daß alle 5 Farbfaktoren auf einem Chrom. eingebaut werden, entspricht sicher nicht den Gegebenheiten, doch sehe ich auch keine bessere Lösung.
Auf den ersten Blick mag das vielleicht kleinkariert erscheinen, doch ich weiß, wovon ich spreche. Solche Kleinigkeiten prägen sich bei manchen sehr gut ein, und hinterher ist man oft baß erstaunt, wodurch sich eine falsche Tatsache oder Ansicht ergeben hat.
Freundliche Grüße
Karl
Karl Schwab
 
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von reh » 26. Dez 2004 22:46

Ich habs geändert, ok so? Wegen der Striche, die symbolisieren zusammen gehörende Gene, wieso ist das schlecht?
mit freundlichen Grüßen
reh

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von Karl Schwab » 27. Dez 2004 00:13

Hallo reh.


Schon Gregor Mendel erkannte die freie Kombinierbarkeit der Gene. Immer ganz so frei, wie er das meinte, sind sie zwar nicht, das konnte er mit dem damaligen Wissen jedoch noch nicht erkennen. Wie aus dem Fachbegriff schon hervorgeht hängen sie zwar voneinander ab, andererseits sind sie aber doch eigenständig.

Zum einen können sie im Zellkern räumlich vollkommen getrennt sein und andererseits zeigt sich die Eigenständigkeit besonders beim Intermediären Erbgang. Für alle, die das nicht mehr wissen: ein Allel für rot, das andere Allel für weiß = alle Nachkommen rosa.

Für mich reicht es schon aus, wenn die Gene so schön untereinander angeordnet sind. Dann braucht es die Verbindungslinien nicht mehr.
Das Problem mit den Nachtsheimschen Symbolen hast Du gut gelöst.
Viele Grüße

Karl
Karl Schwab
 
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von Fat Velvet Bags » 12. Jan 2007 02:01

xy

Vielleicht sollte man noch erwähnen das es eine Rolle spielt wie sich die Gene zueinander verhalten. Der intermediäre Erbgang kommt ja nicht unbedingt wegen der Verteilung zustande, sondern wegen der Wirkung, die zwei Gene zueinander haben. Dann gibt es ja auch noch eine geschlechtsgebundene Vererbung, oder mimische Gene so wie auch Gene die die Wirkung haben auch Eigenschaften zu überdecken die auf anderen Chromosomen sitzen (epistatisch)
Fat Velvet Bags
 


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