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Natur vs. Chemie

von easy007 » 12. Dez 2011 18:23

Natur vs. Chemie

Hallihallo,

wenn man sich mal die diversen Foren und dort gezielt die Beiträge zu Kokzidiose und Enterocolitis durchliest, kommt es einem oft so vor, als würde da viel mit dem "Chemiebaukasten" rumgebastelt.
Einen Beitrag aus dem i-net zum Thema Resistenzen haben wir Euch in einem anderen Thread bereits gepostet. Die Zahlen der beobachteten Resistenzen sind geradezu erschreckend.

Auch wir hatten vor einiger Zeit die erste Enterocolitis-Welle im Stall und haben erstmals Antibiotika eingesetzt. Unseren Absetzern gaben wir bisher Futtermittel mit Cocci-Zusätzen. Doch wohin führt das auf Dauer?

In den letzten Wochen haben wir uns ganz gezielt mit den alternativen Möglichkeiten beschäftigt um auf Aufzuchtfuttermittel mit Cocci-Zusätzen und das Vollpumpen mit Antibiotika, etc. ganz verzichten zu können.

Eine neue Futter-Komposition haben wir unter dem Thema "Futterumstellung" gepostet mit der Bitte um Ergänzung, Anregung, Kritik etc.

Doch mit dem Futter allein ist es noch lange nicht getan. Die Umgebung, in der die Tiere leben, ist ebenso wichtig.

Stressfaktoren werden unserer Meinung nach auch viel zu wenig berücksichtigt, tragen jedoch entscheidend zum Ausbrechen von Krankheiten bei.

Wir würden hier gerne eine konstruktive Diskussion anregen über einen realisierbaren Kompromiss zwischen "so-artgerecht-wie-möglich" und "für-den-Züchter-realisierbar" in Punkto Stallbau, Einrichtung etc. und auch über biologische "Krankheitsbekämpfung" ohne den berühmt-berüchtigten Chemiebaukasten.
(weitere Ansatzpunkte: alternative Desinfektionsmethoden z.B. Wasserdampf statt Wofasteril, Möglichkeiten zur Stressvermeidung durch Haltungsbedingungen, Gestaltung von Gehegen etc.)

Wir freuen uns auf Eure Erfahrungen und Ideen.
easy007
 
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