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Genetik Marder und Blau-loh

BeitragVerfasst: 14. Jul 2014 14:35
von Nibufa
Noch eine Frage. :-)

Wenn ich Blaumarder und Blauloh verpaare fällt amBCdg/ABCdg°y. Das is wohl keine Farbe? :-)
Also fällt nur Blau und Blauloh?

Vielen Danke für Eure Antwort!

Re: Genetik Marder und Blau-loh

BeitragVerfasst: 15. Jul 2014 09:34
von Xaya
Falls beide reinerbig sind, dürften nur blauloh (eigtl blau otter) fallen. (Deine Formel stimmt fast, es können aber auch an oder a vom Marder kommen.)
LG Xaya

Re: Genetik Marder und Blau-loh

BeitragVerfasst: 15. Jul 2014 18:35
von Nibufa
Danke für Deine Antwort!

Nein, sie sind nicht reinerbig. Aber wenn ich jetzt anfange zu überlegen welche Farben sie tragen und wie sich die Buchstaben verändern, verlier ich den Faden. :x:

Bei dem Blauloh ist noch Typmarder drin und der Marder ist ein Dunkelblaumarder. Hat schon Blau, Röhn, Japaner, weiß, Typmarder Blau gebracht.
Wenn ich das jetzt in Formeln schreibe: Blauloh: ABCdg°y/am?an?BCdg ähm, richtig? Bei dem Marder hörts dann auf. :oops: Das ist mir noch zu kompliziert. :oops: Als Dunkelmarder müsste er doch am/am sein, aber wo bring ich dann das achi vom Röhn unter?

Re: Genetik Marder und Blau-loh

BeitragVerfasst: 16. Jul 2014 10:29
von Nibufa
Also noch mal zu meiner Verständigung....Die Formel spiegeln das wieder was das Kaninchen ist und nicht was es alles so trägt?

Re: Genetik Marder und Blau-loh

BeitragVerfasst: 16. Jul 2014 11:33
von Teddy
Hi Nibufa,

die Formeln spiegeln normalerweise das Aussehen des Tieres wieder UND die Trägereigenschaften.
Letztere aber meist unter Vorbehalt, da man es häufig nicht sicher weiß...

LG,

Alexandra

Re: Genetik Marder und Blau-loh

BeitragVerfasst: 16. Jul 2014 11:41
von Karl Schwab
Hallo.

Kopien aus Wikipedia:
Der Phänotyp oder das Erscheinungsbild ist in der Genetik die Menge aller Merkmale eines Organismus. Er bezieht sich nicht nur auf morphologische, sondern auch auf physiologische Eigenschaften und auf Verhaltensmerkmale.

Der Genotyp (griech. genos „Gattung, Geschlecht“ und typos „Abbild, Muster“) oder das Erbbild eines Organismus repräsentiert seine exakte genetische Ausstattung, also den individuellen Satz von Genen, den er im Zellkern in sich trägt und der somit seinen morphologischen und physiologischen Phänotyp bestimmt. Der Begriff Genotyp wurde 1909 von dem dänischen Genetiker Wilhelm Johannsen geprägt.
Zitatende

Diese zwei Zitate sollten Deine Frage restlos beantworten können.

Alle Faktoren, die ein Lebewesen bei der geschlechtlichen Vermehrung weitergeben kann, müssen selbstverständlich in einer Genformel (die hier allerdings sich nur auf die Farben bezieht) enthalten sein. Unabhängig, ob sie äußerlich zum Vorschein kommen oder nicht oder auch, wenn sich zwei Faktoren gegenseitig in ihrer Ausprägung aufheben. Genau wie bei chemischen oder mathematischen Formeln. Wenn es mal nicht so stimmt, bedeutet das nicht, daß es so nicht richtig ist, sondern daß wir es heute noch nicht besser wissen.

Gruß
Karl

PS
Ich setze es hier rein, auch wenn Alexandra etwas schneller war.